29. November 2021

Nachhaltige Weihnachtsgeschenke: die richtige Wahl

Wie jedes Jahr um diese Zeit beginnt auch jetzt wieder der Wettlauf um die Weihnachtsgeschenke. In genau drei Wochen werden sich unter dem Weihnachtsbaum von Sophie und Marc Dutzende von Geschenken stapeln, über die sich ihre kleine Lily freuen wird. Doch schon seit Jahren hat Sophie diese, in ihren Augen überflüssige, Verschwendung eigentlich satt.

Ja, Weihnachten ist pure Magie für die Kleinen, aber Sophie hat das Gefühl, dass sich jenseits des Zaubers auch in ihrer Familie Gewohnheiten einnisten, die mit ihren Prinzipien nicht zu vereinbaren sind. Sie fragt sich, warum das Weihnachtsfest so kommerziell geworden ist. Es will ihr nicht in den Kopf, warum sich alle wie verrückt mit Geschenken überhäufen, die dann in der hintersten Ecke des Schranks landen - Geschenke, die oft teuer und kein bisschen umweltfreundlich sind.

Ein verantwortungsvolleres Weihnachten. Traum oder Wirklichkeit für Sophie?

Sophie liest viel. Und dabei wird ihr klar, dass man etwas tun muss, um den Planeten zu retten. Weihnachten ist für sie eine gute Gelegenheit, ihre Mitmenschen für einen verantwortungsvolleren Einkauf zu sensibilisieren.

Gibt es nachhaltige Geschenke?

Die vielen umweltschädlichen Geschenke, die Lily zu ihren Geburtstagen und zu sonstigen Anlässen bekommen hat - Sophie kann sie einfach nicht mehr sehen! Das Zimmer ihrer Kleinen quillt über von Spielzeug aus nicht recycelbarem Plastik. Wo soll das ganze Zeug hin, wenn Lily nicht mehr damit spielt?

Sophie will auf keinen Fall, dass es als Fischfutter im Meer landet. Sie gibt es an Vereine weiter, die bedürftigen Kindern damit eine Freude machen. Und dennoch spielt Sophie in diesem Jahr mit dem Gedanken, ihrer Familie eine Aufgabe zu stellen: keine Geschenke mehr, die Plastik enthalten!

Geschenke aus Plastik sind out!

Sophie hat festgestellt: Immer öfter werden Geschenke von den großen Spielzeugmarken gekauft. Dabei vergessen die Verbraucher, dass diese zumeist aus Plastik bestehenden Artikel dem Planeten schaden. Einige davon sind noch nicht einmal zertifiziert und können sogar schädlich für die Gesundheit der Kleinen sein.

Anstatt Lily eine Spielküche aus Plastik hinzustellen, möchte Sophie die Großeltern sensibilisieren, sich für ein Modell aus Holz zu entscheiden. Dasselbe gilt für das Zubehör: Warum müssen Obst und Gemüse aus Plastik sein? Es gibt Alternativen aus Holz oder Stoff!

Sophie weiß: Es wird ein Stück Arbeit, ihren Eltern und Schwiegereltern klarzumachen, dass kein Plastikspielzeug mehr ins Haus kommt.

Ein nachhaltiges Geschenk

Wer Kinder hat, weiß, dass die meisten Spielsachen, die die Kleinen zu Weihnachten bekommen haben, schon im Sommer unbeachtet herumliegen. Für Sophie ist das undenkbar.

Sie schlägt der Familie daher folgendes vor: Das Geld für Lilys Geschenke wird in einen Speedinvest-Investitionsplan gesteckt.

Marc hat den Plan vor ein paar Jahren eingerichtet, damit Lily damit eines Tages ihr Studium oder ihre erste eigene Wohnung finanzieren kann. Eine gute Idee: Die Investition hat Früchte getragen. In der kurzen Zeit ist schon einiges dazugekommen - Geld, das Lily später einmal sinnvoll verwenden kann.

Und so sieht Sophies Lösung aus: Die Geschenke zu den üblichen Anlässen besorgt sie selbst. Bei größeren Ausgaben beteiligen sich die Verwandten, ansonsten investieren sie das Geld für Lily.