Die Jonk Entrepreneuren wurden vermutlich von derselben Gruppe ins Leben gerufen wie die FJD – oder zumindest von ihr initiiert. Die Ursprünge des Vereins reichen in die 1980er‑Jahre zurück. Ziel war es, Unternehmer, Unternehmergeist und Unternehmen allgemein zu unterstützen.
Dies geschieht durch Instrumente, Förderungen und Mechanismen, insbesondere durch die Bereitstellung von Mentorinnen und Mentoren, die mit ihrer unternehmerischen Denkweise und Vision unterstützen.
Damals orientierte man sich an Initiativen in Belgien, Deutschland und Frankreich. Erste Aktivitäten wurden auch in Luxemburg umgesetzt – etwa das Projekt „Boule et Bill“, das von der FJD ins Leben gerufen wurde und darauf abzielte, mit Freiwilligen ein Unternehmen zu gründen. Dieses Projekt lieferte erste Impulse für den Grundschulbereich.
„Daraus sind die Jonk Entrepreneuren entstanden. Noch heute unterstützen wir JEL als Jurymitglieder oder Mentoren. Die Priorität der FJD ist das Unternehmertum – auch bei jungen Menschen – und anschließend die konkrete Unterstützung im Alltag, der Austausch sowie die Stärkung und Vernetzung kleiner Netzwerke in Luxemburg“, erläutert Gérard Thein.
Auf dieser Basis wurde die Organisation 2005 formalisiert. Seitdem ist „ Jonk Entrepreneuren Lëtzebuerg asbl“ fest im luxemburgischen Bildungssystem verankert und bietet 13 Programme für junge Menschen zwischen 9 und 25 Jahren an.
„Wir begleiten sie mit unternehmerischen Programmen, die auf drei Säulen basieren: Finanzbildung, „Work Readiness“ und natürlich Unternehmertum“, erklärt Sven Baltes. Ziel ist es, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen, ihre „Life Readiness“ und „Work Readiness” zu stärken und sie – wenn gewünscht – bei ihrem ersten unternehmerischen Projekt zu begleiten.
Jean‑Luc Bermes, ehemaliges aktives Mitglied, bestätigt dies: „Ich bin weiterhin Mitglied, habe aber die Altersgrenze von 45 Jahren überschritten. Es ist sehr wichtig, dass Austausche stattfinden und dass Unternehmer Ideen entwickeln, wie sie sich gegenseitig unterstützen können.“